Das Projekt: TheaterwerkStadt

Zielgruppen
Hauptzielgruppe sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ein zusätzlicher Ansatz ist die intergenerative Arbeit zwischen den Jungen und den Alten, daraus können sich Synergieeffekte zwischen den Generationen entwickeln.

Projektziele
Ziel ist es, sozialraum- und gemeinwesenorientiert zu arbeiten, um unterschiedliche Kinder- und Jugendgruppen mit verschiedenen Generationen und Genres zusammen zu führen und damit das soziale Miteinander der Region zu stärken. Die TheaterwerkSTADT möchte ein breites Angebotsspektrum bieten, um bedürfnisorientiert zu sein und die kulturelle Aktivität in der Region auszubauen.
Genuines Ziel der Theaterpädagogik ist die Interaktion; das Zusammenspiel von Einzelnen und gesellschaftlichen Gruppen, zur Integration ins gesellschaftliche Ganze und Erhöhung der sozialen Kompetenz. Mithilfe der Theaterarbeit sollen Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung gegenseitig gekräftigt werden. Über diese Art des bürgerlichen Engagements und der kollektiven Aktion, wird eine Plattform des Miteinander Arbeitens errichtet. Hierbei haben die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit ihr Umfeld mitzugestalten, indem sie gemeinsame Interessen formulieren und künstlerisch-ästhetisch darstellen sowie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ziel ist es zudem, ressourcenorientiert zu arbeiten, um ein möglichst profundes Ehrenamt ausbauen und die Nachhaltigkeit des Projektes gewähren zu können.

Auf welche Art der Veränderung zielt das Projekt primär ab?
Das Projekt soll grundsätzliche Voraussetzungen zur Nachhaltigkeit schaffen. Ein Ziel der TheaterwerkSTADT ist die Verbreitung des theaterpädagogischen Handwerkzeugs und die ressourcenorientierte Arbeit, um mögliche Projekte in ihrer Selbstständigkeit und den Aufbau ehrenamtlicher Projekte und Initiativen zu fördern.
Im Vordergrund steht die Weiternutzung der geschaffenen Strukturen nach Projektende für Teilnehmer und projektintern organisierte Strukturen.

Vision
Einen Beitrag zur Verbesserung der regionalen kulturellen Aktivität im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit geleistet zu haben und daneben Kinder- und Jugendarbeit in das Gemeinwesen integriert.

Maßnahmen und Methoden der Projektarbeit in der Praxis

Theaterworkshops: Es werden Workshops angeboten, die von bestimmten Kinder- und Jugendgruppen in Anspruch genommen werden können. Initiativen können z.B. Workshops in der außerschulischen Freizeitgestaltung von Schulklassen, Jugendgruppen aus Sportgemeinschaften (SG Müncheberg) und aktive Jugendclubbesucher sein. Dabei sollen verschiedene theaterpädagogische Techniken unter Anleitung verwendet werden, um z.B. zu aktuell-, politisch oder sozialthemenzentrierten Inhalten arbeiten zu können.

Theaterprojekte: Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten in den Theaterprojekten selbstständig unter professioneller Anleitung dokumentarische oder autobiographische Bühnenwerke mit dem Ziel, diese Schaustücke öffentlich aufzuführen. Dazu gehört die komplette Organisation der Inszenierung.

Offene Angebote: Parallel zu den theaterpädagogischen Angeboten, soll es in oder ausgehend von den Einrichtungsräumen regelmäßige, offene, pädagogische Angebote geben. Diese können z.B. Theaterbesuche, Podiumsdiskussionen mit Experten der Region oder Erzählcafés mit Lebens- und Erfahrungsberichten von Senioren sein.

Die besonderen Stärken des Projektes
Die besondere Stärke besteht im integrativen Charakter des Projektes. Die gemeinwesenorientierte Arbeitsweise bietet dabei zahlreiche Möglichkeiten und Methoden der Partizipation von Kindern und Jugendlichen.

Wünsche für die Weiterentwicklung
Wenn das Projekt, Ende März 2013, zu Ende geht, hinterlässt es engagierte Menschen, entstandene Partnerschaften, geschaffene räumliche und technische Strukturen und vor allem eine Reihe von Ideen und Wünschen, die während des Projektzeitraums nicht mehr umzusetzen waren.
Wir wünschen uns für die Weiterentwicklung passende Folgeprojekte und Partner die uns weiterhin mit Rat und Tat unterstützen.

Projektlaufzeit
01.04.2010-31.03.2013

Inhaltliche Schwerpunkte
Kinder und Jugendkulturarbeit mit Schwerpunkt Theaterpädagogik

Projektmitarbeiter
2

Anzahl der freiwillig Engagierten
ca. 50

67.000 € Insgesamt
7000 € Höhe der Sachkosten
60.000 € Höhe der Personalkosten

Projektfinanzierung
70% Aktion Mensch
30% Eigenmittel

Projektpartner
Die Kommunen der Region
Lebenshilfe e.V., Eichendorfer Mühle, unsere Schulen….

Projektinternetseite
www.jfv-chance.de

Name der Organisation
Jugendförderverein Chance e.V.

Träger
Jugendförderverein Chance e.V.

Zwecke
Förderung der Jugendhilfe und der Erziehung

Sitz
Erberswalder Straße 27a
15374 Müncheberg

Wirkungsregion
Amt Märkische Schweiz,
Stadt Müncheberg

Gründungsjahr
1994

Rechtsform
eingetragener Verein

Mitarbeiter
7 hauptamtliche Mitarbeiter
ca. 20 freiwillige Mitarbeiter

Kontakt
Hauptstraße 1
15377 Buckow

Tel. 033433-361
andreas raboese @ jfv-chance.de
www.jfv-chance.de

 

 

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