Das Projekt: Haus der kleinen Forscher in Ostbrandenburg
Eine Bildungsinitiative zur Sicherung des Fachkräftebedarfs

Zielgruppen
Pädagogisches Fachpersonal für 3-10jährige Kinder an Kindertagesstätten und Grundschulen in Ostbrandenburg
Personalverantwortliche von gewerblich-technischen Unternehmen in Ostbrandenburg

Projektziele
Dauerhafte und nachhaltige Verankerung der alltäglichen Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik in allen Kitas und Grundschulen in Ostbrandenburg.
Beitrag zur Nachwuchssicherung der entsprechenden Berufsfelder.
Stärkung der Elementar- und Grundschulbildung – Steigerung der Attraktivität Ostbrandenburgs als Bildungsstandort.
Förderung von gesellschaftlichem Engagement.
Lokale Vernetzung von Kindertageseinrichtungen sowie Grundschulen mit Unternehmen und weiteren kommunalen Akteuren bzw. Initiativen

Auf welche Art der Veränderung zielt das Projekt primär ab?
Mittels Experimenten die Neugier und Begeisterung wecken bei 3-10jährigen Kindern sowie deren Pädagoginnen und Pädagogen für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Fragestellungen.
Auf der Grundlage von Fragen der Kinder aus dem Alltag, naturwissenschaftliche Sachverhalte von den Kindern erforschen zu lassen und sich als Pädagogin oder Pädagoge als Bildungsbegleiter/in zu sehen.
Mitgliedsunternehmen die Folgen des demographischen Wandels bewusst machen und die Firmen gleichzeitig zu aktivieren, selbst etwas für Ihren Fachkräftenachwuchs zu unternehmen, gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen.

Vision
Steigerung der Wertigkeit von der Elementar- und Primarbildung als wichtigen Grundstein für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Ostbrandenburgs zu Zeiten einschneidender demographischer Veränderungsprozesse.

Maßnahmen und Methoden der Projektarbeit in der Praxis
Jährlich finden etwa 60 eintägige Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte von 3-10jährigen Kindern statt zu verschiedenen Themenbereichen (Wasser, Luft, Sprudelgase, Mathematik, Licht, Farben, Sehen, Technik, Forschen mit Magneten, …)
Einrichtungen, welche die Inhalte der Fortbildungen in der Kita, dem Hort oder der Grundschule in herausragender Weise umgesetzt haben, werden jährlich in einer Festveranstaltung zum Haus der kleinen Forscher ausgezeichnet bzw. re-zertifiziert.
Durchführung von regionalen Tagen der kleinen Forscher in Kooperation mit Mitgliedsunternehmen sowie Kitas und Grundschulen
Evaluation der Projektaktivitäten zur Qualitätssicherung des Projekts und als Instrument zur Formulierung von Empfehlungen an die Akteure.
Sensibilisierung von Mitgliedsunternehmen wie Kitas von dem Nutzen einer Zusammenarbeit.

Die besonderen Stärken des Projektes
Flächendeckende Verbreitung: Regionale Fortbildungen an 13 Standorten in Ostbrandenburg nach einem Konzept der Stiftung Haus der kleinen Forscher, welches sich bundesweit bewährt hat.
Vielfältige Unterstützung von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. So werden die Trainer der IHK z.B. intensiv von der Stiftung für die Fortbildungen geschult.
Öffentlichkeitsarbeit
Die Fortbildungen bieten zusätzlich ein regionales Forum für Kitas, Horte und Grundschulen, um Ihre Aktivitäten auch inhaltlich aufeinander abzustimmen und Bildungsübergänge zu erleichtern.
Kooperation mit Mitgliedsunternehmen, Jugendämtern und Schulämtern.

Wünsche für die Weiterentwicklung
Verankerung des Konzepts der Bildungsinitiative in den Bildungsplänen der Ausbildungseinrichtungen für das pädagogische Personal von 3-10jährigen Kindern.
Stärkere Zusammenarbeit von Grundschulen und Kindertagesstätten im Rahmen der Bildungsinitiative.

 

Projektlaufzeit
Seit 2009

Inhaltliche Schwerpunkte
Fortbildung von pädagogischen Fachkräften in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik

Projektmitarbeiter
Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter: 2
Anzahl der freiwillig Engagierten: Viele Erzieher/-innen, die über ihre Arbeitszeit hinaus sich für die Bildungsinitiative engagieren


Projektfinanzierung
IHK-Mittel und Fortbildungsbeiträge

Projektpartner
Stiftung Haus der kleinen Forscher, Stadtwerke Prenzlau GmbH, EJB Werbellinsee, PCK Raffinerie GmbH, MIB Märkische Ingenieur Bau GmbH, Johs. Fries GmbH, Beeskow Holzwerkstoffe GmbH i. G., Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung der Westuckermark, OSB Oderberger Stahlbau GmbH, EWE Aktiengesellschaft Geschäftsregion Brandenburg/ Rügen, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH, EON- edis AG, Städtische Werke Angermünde GmbH, Deutsche Kreditbank AG Frankfurt (Oder), Stadtverwaltung Eberswalde

Projektinternetseite
www.ihk-ostbrandenburg.de/hdkf

Name der Organisation
IHK Ostbrandenburg

Zwecke
Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder

Sitz
Puschkinstr. 12, 15236 Frankfurt (Oder)

Wirkungsregion
Landkreise Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree und kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder)

Gründungsjahr
1863

Rechtsform
Körperschaft des öffentlichen Rechts

Mitarbeiter
hauptamtliche Mitarbeiter: 97

Kontakt
Michael Götz
Netzwerkkoordinator
Haus der kleinen Forscher
Aus- und Weiterbildung
IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335/ 5621 – 1526
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