Das Projekt: KlarSicht
Parcours als Kofferversion zur Tabak- und Alkoholprävention

Zielgruppen
Jugendliche ab 12 Jahren (Schulklassen und Jugendgruppen)

Projektziele
Der MitmachParcours KlarSicht will über die Wirkungen und Suchtpotenziale der legalen Suchtmittel Tabak und Alkohol informieren und eine kritische Haltung dazu fördern. Das interaktive Angebot will Jugendliche dabei unterstützen, die Risiken von Alkohol- und Zigarettenkonsum klarer zu sehen und verantwortungsbewusst zu handeln.

Ziele des MitmachParcours sind:

  • die verständliche, altersgerechte Vermittlung von Wissen zu allen relevanten Aspekten rund um den Alkohol- und Tabakkonsum
  • die Reflexion des eigenen Verhaltens
  • einen eigenständigen und verantwortungsvollen Umgang mit legalen Suchtmitteln zu fördern
  • Nichtkonsumenten in ihrer Haltung zu bestärken
  • Genuss- und Konsumverhalten bewusst machen
  • mit Jugendlichen soziale Folgen des Tabak- und Alkoholkonsums reflektieren
  • Entscheidungshilfen für gesundheitsförderliches Verhalten anbieten
  • über Wirkungen und Suchtpotenziale aufklären
  • für Schutzmechanismen sensibilisieren


Auf welche Art der Veränderung zielt das Projekt primär ab?
Jugendliche sollen sich kritisch mit den Alltagsdrogen Nikotin und Alkohol auseinandersetzen und dabei in unserer Gesellschaft scheinbar selbstverständliches Verhalten einer persönlichen Überprüfung unterziehen. Dabei könnte die Erkenntnis reifen, dass nicht alles, was legal ist, damit auch gleichzeitig gut sein muss.

Vision
Jugendliche entwickeln einen gesunden Lebensstil und lassen sich dabei nicht von den Aussagen der Werbung und dem Verhalten mancher Erwachsener irritieren.

Maßnahmen und Methoden der Projektarbeit in der Praxis
Der KlarSicht-Parcours besteht aus 6 Stationen und kann in einem größeren Klassen-/Gruppenraum durchgeführt werden. Die TeilnehmerInnen durchlaufen die Stationen aufgeteilt in kleine Gruppen im 15-Minuten-Takt im Gesamtzeitumfang von 90 Minuten.
Die einzelnen Stationen werden von im Vorfeld geschulten Fach- bzw. Lehrkräften betreut, welche durch feedback-orientierte Kommunikation die Station thematisch moderieren.
Alternativ kann die Stationsbetreuung auch durch jeweils zwei ältere Peers erfolgen.

Die besonderen Stärken des Projektes
Den Parcours gibt es von der BZgA auch als Turnhallen füllendes zweitägiges Großprojekt.
Der Vorteil der Koffervariante ist die flexible Einsetzbarkeit auch in kleineren Gruppen.
Es gibt dabei keinen erhobenen Zeigefinger, sondern Anregungen zum Gespräch sowie zum Finden bzw. Überdenken einer eigenen Haltung.
Durch den personalkommunikativen Ansatz eignet sich der Parcours für ein breites Altersspektrum und für alle Schulformen.
Der Koffer-Parcours kann bei der Überregionalen Suchtpräventionsfachstelle für Ostbrandenburg ausgeliehen werden. Voraussetzung zur Ausleihe ist eine Schulung zum Umgang mit den Materialien.

Wünsche für die Weiterentwicklung
Wenn es einen Pool von im Umgang mit dem Koffer-Parcours geschulten MitarbeiterInnen gäbe, könnte diese Methode im Landkreis an verschiedenen Orten immer wieder eingesetzt werden.

 

Projektlaufzeit
fortlaufend

Inhaltliche Schwerpunkte
kritische Haltung zu legalen Suchtstoffen fördern

Projektmitarbeiter
2 hauptamtliche Mitarbeiter

 

Projektkosten pro Jahr
pro Einsatz. 50,- €

Projektfinanzierung
Förderung durch das MUGV

Projektpartner
BZgA

Projektinternetseite
www.klarsicht.bzga.de
www.cv.suchtpraevention-brb.de

Name der Organisation
Überregionale Suchtpräventionsfachstelle für Ostbrandenburg

Träger
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Zwecke
-

Sitz
Strausberg

Wirkungsregion
Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Frankfurt (Oder)

Gründungsjahr
2000

Rechtsform
eingetragener Verein

Mitarbeiter
2 hauptamtliche Mitarbeiter

Kontakt
Frank Kirschneck
Caritas-Beratungszentrum
Große Straße 12
15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 39 01 05 6
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cv.suchtpraevention-brb.de

 

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