Das Projekt: Landschaftspolitische Bildung

Zielgruppen
Kinder und Jugendliche in Märkisch-Oderland

Projektziele
Mit unserem schulunterstützenden, präventiven Angebot möchten wir vorrangig Schüler_innen in Märkisch-Oderland Förderung, Unterstützung und Beratung anbieten, arbeiten jedoch ebenso mit den Eltern und Lehrer_innen und Pädagogen eng zusammen. Das Konzept zielt darauf ab, mittels 4 aufeinander aufbauender Module und einer damit verbundenen Methodenvielfalt schwerpunktmäßig ein Verhaltenstraining und ein landschaftskundliches, sowie ein landschaftspolitisches Bildungsprogramm für Schüler_innen umzusetzen.

Förderschwerpunkte:

  • Entwicklung, Implementierung und Umsetzung landschaftspolitischer Bildung
  • Verhaltenstraining für Schüler_innen zur Förderung von Selbst- und Sozialkompetenzen
  • Stärkung des Heimatbezugs und der demokratischen Bürgergesellschaft
  • kulturelle, naturkundliche und technische Bildung
  • kulturelle und geschichtliche Identität
  • Regionalentwicklung
  • präventive schulbezogene Hilfen
  • Fortbildungen für Pädagogen, Lehrer_innen


Auf welche Art der Veränderung zielt das Projekt primär ab?
Das landschaftskundliche Bildungsprogramm, schließt die natürlichen und kulturellen Besonderheiten des Oderbruchs für die schulische Bildung auf. Gegenwärtig gibt es im brandenburgischen Schulcurriculum keine systematisch geordneten Bildungsbausteine, mit denen die heimatliche Landschaft erkundet, in ihren historisch bedingten Widersprüchen analysiert und in ihrer Eigenart erfahrbar gemacht wird. Durch das Angebot wird den Kindern und Jugendlichen somit ein differenziertes Erleben ihrer Heimat ermöglicht. Lehrer_innen und Schüler_innen gelangen zusammen mit externen Bildungspartnern zu einer gemeinsamen Vorstellung der landschaftlichen Eigenart, sowie spezifischer Veränderungen, Widersprüche und Herausforderungen, denen die Landschaft des Oderbruchs ausgesetzt ist. In der Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen wird deutlich, dass mit landschaftlicher Bildung ein völlig neuer Ansatz initiiert werden kann, da er einen raumbezogenen und systematischen Blick auf die Mensch-Umwelt-Beziehungen vermittelt.
Naturschutzziele und Belange der Landnutzung werden auf diese Weise mit der Frage verknüpft, inwiefern die eigene Landschaft als Region eine persönliche Lebensperspektive ermöglicht.

Vision
Etablierung von fachlich differenzierten Bausteinen eines Verhaltenstrainings zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen und landschaftskundlichen Bildung in Märkisch-Oderland.

Maßnahmen und Methoden der Projektarbeit in der Praxis
In Modul 1 und 2 geht es vorrangig um die Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen. Diese Kompetenzen müssen heute konkret vermittelt und soziales Lernen gezielt organisiert werden. Sie regeln das Miteinander im Lebensumfeld und bereiten auf zukünftige Anforderungen im sozialen Kontext, an weiterführende Schulen und in der Berufswelt vor.
Mit einer intensiven Landschaftskunde und einem gezielten regionalen Focus geht es im Modul 3 um die Stärkung des Heimatbezugs und der Schulung die eigene Heimat bewusst wahrzunehmen. Es sollen Impulse gegeben werden, um regionale Gegebenheiten zu sehen und das Zusammenspiel von Natur und Mensch erlebbar zu machen. Das kann im künstlerischen oder handwerklichen Bereich geschehen.
Künstler und Handwerker aus dem Oderbruch werden die Schüler_innen dazu anregen, eigene Betrachtungen und Erkundungen in ihrer Heimat zu machen und sich mit hier gängigen Handwerkstechniken vertraut zu machen.
Für Modul 4 bedarf es der Fähigkeit der Selbstbestimmung, deshalb richten wir uns mit dem Modul ausschließlich an weiterführende Schulen, in denen bei den Schüler_innen Sach- und Sozialkompetenzen bereits vermittelt und gefestigt worden sind. Durch intensive Landschaftskunde, Heimatbezug und ein allgemeines Heimatverständnis sollen regionale Ressourcen erkannt werden und gemeinsam an neuen Möglichkeiten für das Oderbruch gearbeitet werden.

Die besonderen Stärken des Projektes
nachhaltige, regionale Stärkung durch eine Aktivierung der Potentiale die in Märkisch-Oderland schlummern

Wünsche für die Weiterentwicklung
Mit den aufeinander abgestimmten Modulen könnte ein völlig neuer Ansatz initiiert werden, da er ein Verhaltensztraining und einen raumbezogenen und systematischen Blick auf die Mensch-Umwelt-Beziehungen vermittelt. Naturschutzziele und Belange der Landnutzung werden auf diese Weise mit der Frage verknüpft, inwiefern die eigene Landschaft als Region eine persönliche Lebensperspektive ermöglicht.
Nach Interessenbekundungen weiterer Schulen im Landkreis wird deutlich, dass die gezielte Förderung sozialer Kompetenzen und die Stärkung des Heimatbezuges, sowie die kulturelle und geschichtliche Identität im Landkreis immer mehr an Bedeutung gewinnt.

 

Projektlaufzeit
seit 2010

Inhaltliche Schwerpunkte
Verhaltenstraining für Schüler_innen, landschafts-kundliche und landschaftspolitische Bildung

Projektmitarbeiter
1 hauptamtliche Mitarbeiterin
ca. 5 Honorarkräfte
5 freiwillig Engagierte

Projektkosten pro Jahr
40.000 € Insgesamt
25.000 € Sachkosten
15.000 € Personalkosten

 

Projektfinanzierung
Bildungs- und Teilhabepaket
Landkreis Märkisch-Oderland

 

Projektpartner
Akademie für Landschaftskommunikation e.V.
Schulen

Projektinternetseite
leben-in-mol.de

Name der Organisation
Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.

Träger
Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.

Zwecke
Förderung der Jugendhilfe
Interessenvertretung der Kinder- und Jugendarbeit auf Kreisebene

Sitz
Seelow

Wirkungsregion
Märkisch-Oderland

Gründungsjahr
1992

Rechtsform
gemeinnütziger Verein

Mitarbeiter
7 hauptamtliche Mitarbeiter_innen

Kontakt
Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.
E. Thälmann Str. 6-9
15306 Seelow
Tel.: 03346/2015871
Fax: 03346/2015899
leben-in-mol.de

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