Das Projekt: Leben und Arbeiten um 1900
11 museumspädagogische Angebote zur Lebens- und Arbeitsweise auf dem platten Land

Zielgruppen
Vorschulkinder / Schulkinder und Jugendliche

Projektziele
Mit unseren Angeboten verwandelt sich der Ort Museum zu einem erlebnisorientierten, schulfernen Lernort, der das historische und kulturelle Bewusstsein der Kinder stärkt. Wir möchten die Phantasie der Kinder anregen, Experimentierfreude und Kreativität wecken. Ganz besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Erfahren mit allen Sinnen, um den Kindern so die Grundlage für ein lebenslanges, informelles und generationsübergreifendes Lernen zu geben.
Unsere Angebote zielen daher sowohl auf die Vermittlung alten Handwerks (Arbeitsbedingungen), als auch auf die Vermittlung von vergangenen Lebenssituationen ab. Zur Verfügung stehen dabei 11 museumspädagogische Programme. Lebenssituationen werden den Kinder in folgenden Programmen vermittelt:

  • Die alte Schule im Dorf
  • Vom Essen und Trinken
  • Vom Korn zu Mehl
  • Im alten Backhaus
  • Zusatzangebot: Die große Wäsche


Zur Vermittlung von Arbeitssituationen bieten wir folgende Programme an:

  • Mit Hammer und Amboss
  • Aus Flachs wird Leinen
  • Das Weben
  • Das Papierschöpfen
  • Die Glasgravur
  • Beim Korbmachen
  • Beim Windmüller


Auf welche Art der Veränderung zielt das Projekt primär ab?
Die angebotenen Inhalte der einzelnen Programme sollen den Kindern Denkanstöße geben. Die erlebnisorientierte Ausrichtung der Angebote gibt ihnen außerdem die Möglichkeit, eigenhändig tätig zu werden. Den Kindern wir ein intensiveres Lernumfeld geboten, in dem sie eigenen Stärken entdecken und weiterentwickeln können, sie werden so zu „kleinen Wissensexperten“ und erfahren ein nachhaltiges Lernen durch eigenes Tun.

Vision
Wir möchten unseren Kindern auch weiterhin historische und gegenwärtige Alltagskultur, Kunst und Technik, insbesondere aber Lebenslagen, sei es aktuelle, historische, gegenwärtige und zukünftige sowie Strukturen und Besonderheiten ihrer Umwelt vermitteln und so auf besonders zukunftsrelevante Problemfelder wie Ökologie und Ökonomie eingehen.

Maßnahmen und Methoden der Projektarbeit in der Praxis
Bei unserer Arbeit mit den Kindern nutzen wir zwei Arten der Wissensvermittlung: Zum einen die personale Vermittlungsform im Rahmen unserer klassischen Führungen und die Ausstellungsdidaktik als Integration von Vermittlungsmaßnahmen in die gesamte Grundkonzeption des Museums.
Die Führungen sind aufgebaut als Spielführung mit assoziativem Einstieg, meist Frage- und Antwort-Spiel um die Kinder beim ihrem jeweiligen Wissenstand abzuholen.
Ergänzend zu allen Programmen und weiteren Themen gibt es die schriftliche Vermittlung in Form von Arbeitsblättern und Info-Broschüren.
Ein großes Augenmerk legen wir auf die gegenständliche Tätigkeit der Kinder (Ausprobieren) und darauf, dass jedes Kind am Ende des Programms etwas mit nach Hause nehmen kann.

Die besonderen Stärken des Projektes
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten einige Programme an Originalschauplätzen an, was das Erleben mit allen Sinnen intensiviert. Andere erleben die Kinder in einer besonderen, historischen Raum-Situation.
Für einige Programme gibt es eine feste begleitende Ausstellung. Den Kindern kann so auch die personelle Vermittlung in Form einer klassischen Ausstellung angeboten werden.
Durch die eigene Herstellung von Speisen und die Darreichung eines historischen Mittagessens im Gewölbekeller des Schlosses, bieten wir den Kindern ein unvergessliches, kulinarisches Erlebnis mit vielen sinnlichen Eindrücken.
Die Programmabläufe sind informativ, kurzweilig und auf die Lernbefähigung der Kinder abgestimmt. Bei Bedarf können die Programme gekürzt werden.

Wünsche für die Weiterentwicklung
Die museumspädagogischen Programme sollen auch weiterhin allen Kindern aller sozialen Schichten offen stehen. Da auch wir mit steigenden Kosten zu kämpfen haben, wünschen wir uns starke Partner, die uns unterstützen. Wir möchten die Programme qualitativ hochwertig weiter auszubauen und auch auf die polnische Nachbarregion erweitern.
Besondere Hilfe und Unterstützung benötigen wir auch beim Sponsoring der Fahrkosten. Da das Freilichtmuseum „auf dem platten Land“ liegt, müssen unsere Kinder für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel oder einen gemieteten Bus benutzen um zu unserer außerschulischen Bildungseinrichtung zu gelangen.
Eine weitere Bereicherung wäre die Ausstattung aller Mitarbeiter mit historischer Bekleidung.

 

Projektlaufzeit
seit 1998

Inhaltliche Schwerpunkte
Kulturelle und historische Bildung im Sinne von ganzheitlichem Lernen mit allen fünf Sinnen

Projektmitarbeiter
3 hauptamtliche Mitarbeiter

Projektkosten pro Jahr
48.750 € Insgesamt
25.350 € Sachkosten
23.400 € Personalkosten

 

Projektfinanzierung
Eigenanteil der Schulklassen, Museum

Projektinternetseite
freilichtmuseum-altranft.de

Name der Organisation
Freilichtmuseum Altranft

Träger
Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch Oderland

Zwecke
Förderung von Kultur und Bildung

Sitz
Bad Freienwalde OT Altranft

Wirkungsregion
Berlin-Brandenburg

Gründungsjahr
1992

Rechtsform
gGmbH

Mitarbeiter
7 hauptamtliche Mitarbeiter_innen

Kontakt
Freilichtmuseum Altranft
Am Anger 27
16259 Bad Freienwalde
OT Altranft
Tel.: 03344 414313
freilichtmuseum-altranft.de

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