Das Projekt: Quo Vadis – Cannabis?
Parcours als Kofferversion zur Prävention des Cannabiskonsums

Zielgruppen
Jugendliche ab 14 Jahren (Schulklassen und Jugendgruppen)

Projektziele
Der MitmachParcours „Quo Vadis – Cannabis?“ will über die Wirkungen und Suchtpotenziale von Cannabis informieren und eine kritische Haltung dazu fördern. Das interaktive Angebot will Jugendliche dabei unterstützen, Risikokompetenz zu erwerben und verantwortungsbewusst zu handeln.


Ziele des MitmachParcours sind:

  • die verständliche, altersgerechte Vermittlung von Wissen zu allen relevanten Aspekten rund um den Cannabiskonsum
  • die Reflexion des eigenen Verhaltens
  • einen eigenständigen und verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu fördern
  • Nichtkonsumenten in ihrer Haltung zu bestärken
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie, indem die Rolle des Cannabiskonsums mit Lebensentwürfen fiktiver Personen in Zusammenhang gestellt werden
  • mit Jugendlichen soziale Folgen des Cannabiskonsums zu reflektieren
  • Entscheidungshilfen für gesundheitsförderliches Verhalten anbieten
  • über Wirkungen und Suchtpotenziale aufklären
  • für Schutzmechanismen sensibilisieren


Auf welche Art der Veränderung zielt das Projekt primär ab?
Jugendliche sollen sich kritisch mit der Wirkungsweise von Cannabis auseinandersetzen. Mythen und oberflächliches Scheinwissen werden auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft, so dass die Jugendlichen ein fundierteres Faktenwissen erwerben.

Vision
Jugendliche haben Risikokompetenz und brauchen keinen gefährlichen Suchtmittelkonsum, um den Rausch des Lebens zu spüren.

Maßnahmen und Methoden der Projektarbeit in der Praxis
Der Parcours besteht aus 6 Themenstationen und kann in einem Klassen-/Gruppenraum durchgeführt werden.
Die Durchführung im Zeitumfang von 120 Minuten erfolgt von 1-2 geschulten Begleitpersonen.
Der Koffer enthält alle für die Durchführung erforderlichen Materialien.

Die besonderen Stärken des Projektes
Der Parcours wurde von der Villa Schöpflin (Lörrach) gemeinsam mit KollegInnen aus Frankreich und der Schweiz entwickelt, in den vergangenen Jahren wurden damit mehr als zehntausend Jugendliche im Dreiländereck erreicht. Die externe Evaluation durch die Gesellschaft für Empirische Beratung in Freiburg (GEB) dokumentiert für dieses zweistündige Angebot in der universellen Prävention überaus positive Ergebnisse: Der Informationsstand steigt, das Image von Cannabis wird beeinflusst und konsumkritische Jugendliche werden in ihrer Haltung bestärkt.
Der Koffer-Parcours kann bei der Überregionalen Suchtpräventionsfachstelle für Ostbrandenburg ausgeliehen werden. Voraussetzung zur Ausleihe ist eine Schulung zum Umgang mit den Materialien.

Wünsche für die Weiterentwicklung
Wenn es einen Pool von im Umgang mit dem Koffer-Parcours geschulten MitarbeiterInnen gäbe, könnte diese Methode im Landkreis an verschiedenen Orten immer wieder eingesetzt werden.

 

Projektlaufzeit
fortlaufend

Inhaltliche Schwerpunkte
kritische Haltung zum Cannabiskonsum fördern

Projektmitarbeiter
2 hauptamtliche Mitarbeiter

 

Projektkosten pro Jahr
pro Einsatz. 50,- €

Projektfinanzierung
Förderung durch das MUGV, Sponsoren

Projektpartner
Villa Schöpflin, Lörrach

Projektinternetseite
www.cv.suchtpraevention-brb.de

Name der Organisation
Überregionale Suchtpräventionsfachstelle für Ostbrandenburg

Träger
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Zwecke
-

Sitz
Strausberg

Wirkungsregion
Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Frankfurt (Oder)

Gründungsjahr
2000

Rechtsform
eingetragener Verein

Mitarbeiter
2 hauptamtliche Mitarbeiter

Kontakt
Frank Kirschneck
Caritas-Beratungszentrum
Große Straße 12
15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 39 01 05 6
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cv.suchtpraevention-brb.de

 

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