StifterWorkshop für Unternehmer & Stifter

Was Gutes machen – Stiften, Spenden, sich Engagieren.

Impuls: RA Matthias Trömel – Treuhänder der Oderbruchstiftung

Moderation: Bettina Windau, Bertelsmann Stiftung

                                          


1. Kennenlernen & Impuls
 
Bettina Windau:
  •  neben Aktivitäten für die  Bertelsmann Stiftung engagiert sich Bettina Windau auch im Vorstand einer kleinen Bürgerstiftung

RA Matthias Trömel – Treuhänder der Oderbruchstiftung

  • die Oderbruchstiftung ist einer relativ junge Stiftung
  • Gründungsziel: wenn Stiftungen langfristig existieren, baut sich nach Jahren ein solides Grundkapital auf, so dass keine Spendengelder mehr akquiriert werden müssen
  • Fonds in der Oderbruchstiftung sind themenbezogen, bspw. Kinderarbeit oder Lokalfonds für die Unterstützung von Akteuren vor Ort
  • Eine Stiftung hat den Vorteil, dass man sich die aufwendige Administration erspart, die Umsetzung des gemeinnützigen Zieles wird durch die Stiftung definiert.

Woran orientiert sich die Entscheidung von Wirtschaftsakteuren sich für gemeinnützige Projkete zu engagieren?

  • Man kennt die Strukturen vor Ort, ist in diese hineingewachsen und unterstützt die Akteure, mit denen man bereits gute Erfahrungen gemacht hat
  • Ein Mehrwert für die Region muss gegeben sein.
  • Win Win Situation für Wirtschaftsunternehmen muss gegeben sein, das heißt:  finanzielle Unterstützung auf der einen Seite und Werbung und Kundenbindung für das Unternehmens auf der anderen Seite.
  • Motiv für Förderung: Mitbestimmung (inhaltlich) muss gegeben sein

2. Erarbeitung gemeinsamer Ziele – für was kann man eine breite Geberschaft motivieren?

  • Aktivitäten müssen gebündelt werden, zuviel kleinteilige Projekte, kosten zuviel Zeit in der Vor- und Nachbereitung
  • „Rad muss nicht immer neu erfunden werden“
  • ein positives Beispiel dazu: Hauptschulpower des Erich Schuster / defacto Stiftung (Workshop 4)
  • Warum nicht eine bereits erfolgreiche, getestete Projektversion auf die eigene Region übertragen?        

Vorteile:

  • Kompetenzen werden gebündelt
  • Erfahrungen sind bereits aus vorangegangen Projekten vorhanden, diese gilt es umzusetzen.
  • langfristiger, einheitlicher Ansatz anstatt kurzfristige, vielschichtige Ansätze

Nachteil:

  • Eine „Galionsfigur“ ähnlich wie Erich Schuster wird benötigt
  • Jemand der konsequent und leidenschaftlich, langfristig das Projekt durchsetzt und begleitet - diese Person muss polarisieren und mitreißen

Exkurs: Ähnliche Strukturen gibt es bereits im Landkreis - Stichwort LAP (Lokaler Aktionsplan), dieser funktioniert sehr gut!

Problematik: Wirtschaftsakteure haben keine Kenntnis von diesem Projekt – kein direkter Ansprechpartner ist hierfür vorhanden, bzw. bekannt.

Lösungsansatz: seitens der Wirtschsftsverbände wurde ein neuer Regionalausschuss der IHK in der Region gegründet, es besteht nun die Möglichkeit dort einen konkrten Ansprechpartner zu gewinnen.

 


  Fazit

  • Potentiale sind genügend in der Region vorhanden!
  • Auch Märkisch-Oderland hat Wirtschaftsunternehmen, die unterstützen können (Bsp. Momox, Cemex etc.) – gerade der berlinnahe Raum um Hoppegarten, Neuenhagen, Rüdersdorf etc. verfügt über viele mittelständische Wirtschaftsunternehmen.
  • Gesprächsrunden müssen initiiert werden, um auf bestehende Projekte und Programme aufmerksam zu machen.
  • Themenbezogener „Runder Tisch“ sollte initiiert werden.
  • Die Steuerungsgruppe, die den Fachtag Kinder.Stiften.Zukunft. organisiert hat, nimmt sich der Thematik an und erörtert Lösungsansätze.

 

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