Hand in Hand – Was braucht es für langfristige Partnerschaften?

Impulsreferat zum Projekt: "Auf Kurs in Märkisch-Oderland" von Birgit Kersting und Antonia Streussmann,  Handwerkskammer Frankfurt (Oder)

Moderation: Angela Fleischer Wetzel von der RAA Brandenburg

    


1. Impulsreferat – Vorstellung des Projektes „Auf Kurs in MOL“ 

  • zentrales Anliegen des Projektes ist die Bündelung von Maßnahmen und Angeboten im Bereich Übergang Schule – Beruf
  • dazu wurde eine Bedarfsanalyse bei SchülerInnen zu Wüschen und Bedarfen durchgeführt
  • des Weiteres erfolgte eine Entwicklung von Produkten für Eltern und Schüler
  • langfristige Kooperationen mit Schulen werden etwa durch Workshops für Eltern erreicht, welche der Verbesserung der Berufsorientierung dienen
  • als Schwierigkeiten wurden die Kontaktaufnahme, gerade mit Schulen, aufgeführt – ursächlich hierfür hauptsächlich Ressourcenmangel
  • als Erfordernisse wurden: Hauptorganisatoren, Langfristigkeit, die Beteiligung verschiedener Institutionen sowie beschlusskräftige Mitglieder ausgemacht

hier die Präsentation zum Projekt der HWK als PDF ansehen


2. Fragen & Diskussion

Wie bereitwillig sind und waren Unternehmen sich in das hier beschriebene Projekt aktiv einzubringen?

  • Unternehmen kamen zum Teil gemeinsam mit Lehrlingen in die Workshops
  • Das war ist für große Unternehmen entschieden einfacher, da Personalverantwortliche vorhanden sind

Haben sich die Unternehmen auf  die sinkende Zahl von BewerberInnen eingestellt?

  • „Unternehmen haben begriffen, dass sie mehr machen müssen“
  • Kleinere Unternehmen können da eher schwerer mithalten 

3. Diskussion & Ergebnisse

Die Bereiche Jugendliche, Eltern, Schule und Wirtschaft sollten als Einheit betrachtet werden!

  • Schülerstipendien im Landkreis sollten ausgeweitet werden
  • verstärkt sollte die Methode SchülerInnen Mentoring, gerade für sozial schwache und bildungsferne Kinder zur Anwendung kommen

Partnerschaften oder Netzwerkarbeit?

  • „Netzwerke bestehen, man muss sie nur wirksam gestalten"
  • ein Mehr an Öffentlichkeit für den Bildungs- und Sozialbereich muss hergestellt werden
  • fehlt das Verständnis seitens der Wirtschaft für den Jugend- und Sozialbereich?

Was kann oder soll Schule leisten – welche Rolle spielt sie im Gefüge?

  • angemerkt wurde, der (immernoch) hohe Anteil von SchülerInnen die nicht „ausbildungsfähig“ das Schulsystem verlassen (knapp 10 % ohne Abschluss + diejenigen mit mangelnden Kompetenzen)
  • Bildung ist nicht die alleinige Aufgabe von Schule, eher eine ganzheitliche Aufgabe!
  • Anspruch des vorgestellten Projekts der IHK ist es, Schule „fit zu machen“ für den Arbeitsmarkt – das Projekt bündelt dem folgend vorhandene Angebote.
  • Vielen Jugendlichen fehlt die Zielorientierung, dazu müsste man mehr mit den Eltern arbeiten – an diese herantreten. 

Frage eines Teilnehmenden aus dem Bereich der freien Träger: Wo sind die Patenschaften, vor allem auf die Wirtschaft bezogen, zu den freien Trägern? Wie kommt man als freier Träger in die Kooperation Schule und Wirtschaft?

  • Wie kann ich als freier Träger da mit einsteigen?
  • Was wollen/brauchen die Unternehmen von den Trägern der freien Jugendhilfe? Stichwort: Vermittlung von sozialen Kompetenzen
  • Dieser Bedarf wird an die „Profis“ nicht immer klar kommuniziert

 


 

 

 


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